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Abwarten kann zum Verlust von Schadensersatzansprüchen führen

Für Anleger von offenen Immobilienfonds, wie z.B. dem KanAm Grundinvest, SEB Immoinvest, CS Euroreal, DEGI Europa, DEGI International, Uniimmo Global, AXA Immoselect, Morgan Stanley P2 Value stellt sich aktuell die Frage nach dem weiteren Vorgehen.

In zahlreichen Fällen wurden Anleger offener Immobilienfonds beim Erwerb der Anteile durch ihre Bank oder Beratungsgesellschaft falsch beraten. Sie wurden meist nicht vollumfänglich über die wesentlichen Risiken des Kaufs von Anteilen an einem offenen Immobilienfonds aufgeklärt.

Insbesondere fehlte häufig die Information über das Risiko der Aussetzung der Rücknahme der Anteile von bis zu 2 Jahren und dass in dieser Zeit keine regelmäßigen Entnahmen, etwa zur Aufbesserung der Altersrente möglich sind.

Es wurde lediglich in seltenen Fällen über das Verlustrisiko, insbesondere im Falle der Liquidation hingewiesen. Im Gegenteil, diese Fonds wurden oft als absolut sicher angepriesen.

Zudem teilen mir meine Mandanten mit, dass sie von ihrem jeweiligen Berater nicht über Zahlungen von Provisionen sowie laufenden Verwaltungsgebühren aufgeklärt wurden.

Anleger haben gute Chancen ihr investiertes Geld als Schadensersatz zurückzubekommen.Sie müssen jedoch jetzt handeln, da etwa ein Abwarten der Liquidation des Fonds voraussichtlich zur Verjährung etwaiger Schadensersatzansprüche führen würde.


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